Hogar Suizo

Hogar Suizo

Pfarreiprojekt “HOGAR SUIZO”, Quito, Ecuador


Das Kinderdorf “HOGAR SUIZO” (Hogar bedeutet Heim) wurde 1974 von Franzikaner Schwestern, die seit vielen Jahren in Ecuador und Kolumbien tätig sind, gegründet und mit finanzieller Hilfe aus der Schweiz (Fastenopfer/Brücke der Bruderhilfe) realisiert.

Ziel des Heimes ist,in Uebereinstimmung mit der christlichen Lebensphilosophie, Waisen, verlassenen Kindern und solchen aus schweren sozialen Verhältnissen, ein Zuhause zu geben, sie schulisch und beruflich zu unterstützen und zu fördern bis sie ihr Leben selber meistern können. Patenschaften aus der Schweiz bilden das finanzielle Fundament.

Durch meine persönlichen Kontakte mit den Verantwortlichen konnte ich bereits zur Zeit der Gründung 1974 in Richterswil viele Paten gewinnen. Im Jahre 1994 hat sich die kath. Kirchgemeinde für ein Pfarreiprojekt entschieden und die Patenschaft von den drei Geschwistern Monica, Anita und Paulina übernommen. 2003 besuchte ich die 3 Mädchen die sich nach anfänglichen Schwierigkeiten gut entwickelt haben. Inzwischen sind sie erwachsen und stehen auf eigenen Füssen.

Im Heim können bis zu 40 Kinder aufgenommen werden, momentan sind es 35. Sie wohnen mit ihren einheimischen Pflegemüttern in Wohngruppen von 6 -7 Kindern zusammen wo sie liebevoll betreut werden. Freiwillige Jugendliche aus der Stadt helfen bei den Hausaufgaben oder spielen mit ihnen.

Bis vor wenigen Jahren wurde das Heim von engagierten Fachleuten aus der Schweiz und Lichtenstein, die von INTERTEAM ,Fachleute für Entwicklungseinsatz Luzern, vermittelt wurden, geleitet. Nun tun das einheimische Schwestern, wobei immer wieder Praktikantinnen aus der Schweiz ihre Arbeit unterstützen. Der Kontakt zur Schweiz besteht durch das Mutterhaus der Franzikaner Schwestern in Oberriet, St. Gallen und Heidi und Markus Zäch in Balgach, die das Heim in Quito 5 Jahre lang, von 1990-1995, geleitet haben und nun das Spendenkonto in der Schweiz betreuen und immer wieder das Heim besuchen.

Laut neuerem ecuadorianischem Gesetz können die Kinder aber nun nur so lange im Heim bleiben, bis für sie ein Platz bei einheimischen Familien gefunden wird wo Geborgenheit und Fürsorge gewährleistet sind. Die Kinder sollten, so die Absicht, in sogenannten normalen Familien aufwachsen um sie mit der täglichen Realität zu konfrontieren. Es ist gewährleistet, dass ein soziales Netz jeweils das Kind und die Familie.begleitet.

Das Kinderdorf “HOGAR SUIZO” geniesst in Quito einen guten Ruf und verdient weiterhin unsere finanzielle Unterstützung.
Spenden auf PC Konto 90-3031-2 Raiffeisenbank Mittelrheintal Widnau zu Gunsten Hogar Suizo

Richterswil, im. Juni 2011/Maria Uhl


 
Eingangstor zum Kinderdort HOGAR SUIZO

Eingangstor zum Kinderdort HOGAR SUIZO

Picknick  im Hof des Kinderdorfes mit den Schwestern, dem Sozialarbeiter und Maria Uhl

Picknick im Hof des Kinderdorfes mit den Schwestern, dem Sozialarbeiter und Maria Uhl

Gladimiro Pachecco bei seiner Pristerweihe 2003 mit Bernadette und Wisi Arnold, die das Heim von 1980-1991 geleitet haben flankiert von 2 ehemaligen Mitarbeiterinnen.

Gladimiro Pachecco bei seiner Pristerweihe 2003 mit Bernadette und Wisi Arnold, die das Heim von 1980-1991 geleitet haben flankiert von 2 ehemaligen Mitarbeiterinnen.

Die 3 Patenkinder der Kath. Kirchgemeinde Richterswil Monica, Anita und Paulina Weihnachten 2003

Die 3 Patenkinder der Kath. Kirchgemeinde Richterswil Monica, Anita und Paulina Weihnachten 2003

Ehemalige HeimbewohnerInnen, die sich regelmässig treffen

Ehemalige HeimbewohnerInnen, die sich regelmässig treffen

Schwester Remberta Bischof, geb. 6. Januar 1919, gestorben am 22.Juli 2012. Sie hat das Heim

Schwester Remberta Bischof, geb. 6. Januar 1919, gestorben am 22.Juli 2012. Sie hat das Heim "Hogar Suizo" 1976 gegründet und lebte in den letzten Jahren zurückgezogen in einem Altersheim ausserhalb von Quito.